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        <title>Aktuelle Nachrichten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz</title>
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            <title>Aktuelle Nachrichten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz</title>
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            <title>Jetzt auch mobil auf das erfolgreiche Weiterbildungsportal</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/february/article/jetzt-auch-mobil-auf-das-erfolgreiche-weiterbildungsportal/</link>
            <description>&#x201e;Die Landesregierung will die Angebote der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung möglichst vielen Menschen zugänglich machen, ihnen bessere individuelle Perspektiven eröffnen und so auch zur Fachkräftesicherung beitragen. Das im Dezember 2010 gestartete Internet-Weiterbildungsportal, das diese Vorgabe hervorragend unterstützt, wird daher nun durch die Mobilversion www.mobil.weiterbildungsportal.rlp.de ergänzt, die Interessierten mit einem Smartphone oder einem Tabletcomputer von unterwegs den Zugriff auf die Informationen des Portals ermöglicht.&#x201c; Das kündigte der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, heute in Mainz an.</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Die Landesregierung will die Angebote der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung möglichst vielen Menschen zugänglich machen, ihnen bessere individuelle Perspektiven eröffnen und so auch zur Fachkräftesicherung beitragen. Das im Dezember 2010 gestartete Internet-Weiterbildungsportal, das diese Vorgabe hervorragend unterstützt, wird daher nun durch die Mobilversion www.mobil.weiterbildungsportal.rlp.de ergänzt, die Interessierten mit einem Smartphone oder einem Tabletcomputer von unterwegs den Zugriff auf die Informationen des Portals ermöglicht.&#x201c; Das kündigte der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Michael Ebling, heute in Mainz an. Seit gut einem Jahr können sich alle an Weiterbildung Interessierten über die Internetplattform<link http://www.weiterbildungsportal.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">&nbsp;www.weiterbildungsportal.rlp.de</link>&nbsp;einen Überblick verschaffen über die landesweit von den verschiedensten Weiterbildungsträgern entwickelten Fortbildungsangebote. &#x201e;Das Angebot an Kursen und Informationen zum Thema Weiterbildung ist seither deutlich und nachhaltig ausgebaut worden&#x201c;, unterstrich Ebling. Bereits beim Startschuss im Dezember 2010 seien fast 9.000 Weiterbildungskurse in dem Portal verzeichnet gewesen. &#x201e;Anfang 2011 waren dann bereits rund 12.000 Angebote in das Weiterbildungsportal eingestellt. Im Januar 2012 waren es rund 18.000 Kurse und nachdem in den letzten zwei Wochen eine ganze Reihe von Kursen gestartet wurden, bieten ganz aktuell mehr als 700 Weiterbildungsträger rund 17.000 Kurse über das Weiterbildungsportal landesweit an&#x201c;, bilanzierte der Staatssekretär. Ebling ergänzte: &#x201e;Wir freuen uns über diese Entwicklung, aber wir benötigen natürlich auch das Engagement und die Unterstützung der Weiterbildungsträger. Beides ist bislang sehr hoch gewesen und ich will alle &#x2013; ob nun Kammern, Volkshochschulen, Hochschulen, kirchliche oder gewerkschaftliche Weiterbildungsorganisationen &#x2013; ausdrücklich ermuntern, das Weiterbildungsportal auch weiter zu unterstützen.&#x201c; Weiterbildung nutze nämlich nicht nur den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sie trage auch zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs bei. Weiterbildung in einem umfassenderen Sinne stärke zudem entscheidend den gesellschaftlichen und demokratischen Zusammenhalt in der Gesellschaft.<br /><br />Die positive Zwischenbilanz des Weiterbildungsportals des Landes lasse sich nicht nur an der Angebotsseite festmachen, hielt Ebling fest: &#x201e;Fast 106.000 Nutzerinnen und Nutzer im Jahr 2011 sind ein Beleg dafür, dass dieses neue Angebot bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gefragt ist.&#x201c; Dies entspreche im Jahresdurchschnitt 290 Besuchen pro Tag. &#x201e;Im Januar dieses Jahres konnte das Weiterbildungsportal sogar durchschnittlich 360 Besuche pro Tag verzeichnen&#x201c;, ergänzte der Staatssekretär. Besonders erfreulich sei, dass das neue Portal auch über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung finde. Bei einem Vergleich von insgesamt 26 bundes- und landesweiten Weiterbildungsdatenbanken durch die Stiftung Warentest im Spätherbst sei die Plattform&nbsp;<link http://www.weiterbildungsportal.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.weiterbildungsportal.rlp.de</link>&nbsp;als Testsieger hervorgegangen. In allen Kategorien erhielt das Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz dabei sehr gute Bewertungen.<br /><br />&#x201e;Diese Bewertung war und ist für uns ein großer Ansporn. Wir wollen das Portal weiter ausbauen und die Qualität des Informationsangebots weiter verbessern. Ein Schritt dazu ist die neue Mobilversion, die wir jetzt kostenlos anbieten&#x201c;, sagte Staatssekretär Ebling. Da immer mehr Menschen internetfähige mobile Endgeräte benutzten, sei es ein konsequenter Schritt mit einer technisch optimierten Mobilversion des Weiterbildungsportals dafür zu sorgen, dass die wichtigsten Informationen auch auf den relativ kleinen Displays gut lesbar dargestellt würden. Alle Besitzerinnen und Besitzer von Smartphones verschiedener Hersteller, von i-phones oder Tabletcomputern könnten damit unter&nbsp;<link http://www.mobil.weiterbildungsportal.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.mobil.weiterbildungsportal.rlp.de</link>&nbsp;auf die Informationen des gesamten Weiterbildungsportals zugreifen und in dem Portal navigieren. Für die Nutzerinnen und Nutzer fallen dabei &#x2013; im Gegensatz zu vielen der so genannten apps &#x2013; nur die normalen Internetnutzungskosten an.]]></content:encoded>
            <category>Bildung</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:43:00 +0100</pubDate>
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            <title>&#x201e;KUNST direkt&#x201c; führt Kunstschaffende und &#x2013;interessierte zusammen</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/february/article/kunst-direkt-fuehrt-kunstschaffende-und-interessierte-zusammen-1/</link>
            <description>Vom 16. bis zum 18. März 2012 findet in der Rheingoldhalle auf mehr als 7.000 qm die zehnte rheinland-pfälzische Künstlermesse &#x201e;KUNST direkt&#x201c; statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 220 eingereichten Bewerbungen 134 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Vom 16. bis zum 18. März 2012 findet in der Rheingoldhalle auf mehr als 7.000 qm die zehnte rheinland-pfälzische Künstlermesse &#x201e;KUNST direkt&#x201c; statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 220 eingereichten Bewerbungen 134 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Aufstrebende Talente sind ebenso dabei wie Künstlerinnen und Künstler, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Darunter etwa Bruno K., Birgit Helmy, Thomas Brenner, Liesel Metten und Reinhold Petermann. Hinzu kommen Kunstpreisträgerinnen und Kunstpreisträger wie Nadja Recknagel und Christian Peter sowie ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes, beispielsweise Thomas Sterna, Konstantin Voith oder Michael Volkmer.&nbsp;<br /><br />&#x201e;Die Künstlermesse verspricht Einblicke in die aktuelle Kunstszene und gibt uns gleichzeitig Gelegenheit, einen interessanten Querschnitt von dem zu zeigen, was die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz zu bieten hat&#x201c;, so Kulturministerin Doris Ahnen. Die Messe, deren ideeller Träger der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist und die wirtschaftlich von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und der mainz<b>plus</b>&nbsp;CITYMARKETING GmbH getragen wird, sei dabei ausdrücklich als Selbstvermarktungsforum angelegt und biete Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich kunstinteressierten Käuferinnen und Käufern zu präsentieren.<br /><br />Besonders gelte dies für junge kreative Köpfe, so Ahnen weiter. Zum Programm der &#x201e;KUNST direkt 2012&#x201c; gehören deshalb auch die &#x201e;Jungen Positionen&#x201c;. Diese Sonderschau, erstmals 2010 mit großem Erfolg eingeführt, wird diesmal kuratiert vom Direktor des Wilhelm Hack Museums, Dr. Reinhard Spieler, und der Künstlerin Ute-Marie Paul. Gezeigt werden auf einer vom Land geförderten Ausstellungsfläche herausragende Arbeiten der jüngsten Künstlergeneration aus Rheinland-Pfalz. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung wählte eine Jury Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Alter von 30 Jahren aus. &#x201e;Sich sicher auf dem Kunstmarkt bewegen und die eigene Kunst vermarkten zu können, gehört zu einer guten Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses ausdrücklich dazu&#x201c;, erklärt Ahnen. Daher sei es auch wichtig, jungen Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten und sie mit einem kunstinteressierten Publikum zusammenzubringen.<br /><br />Das Konzept der Künstlermesse, die am 15. März eröffnet wird, habe sich bewährt, sagt Ahnen: Bei der zurückliegenden Messe im Jahr 2010 wurden über 8.000 Besucherinnen und Besucher gezählt &#x2013; damit konnte sie an ihr Rekordergebnis von 2008 anknüpfen. Neben bekannten Gesichtern nehmen in diesem Jahr 28 Künstlerinnen und Künstler teil, die sich erstmals erfolgreich für die Kunstmesse beworben haben.<br /><br />Mit 63 Künstlerinnen und Künstlern stellt die Sparte Malerei das größte Kontingent, gefolgt von der Grafik (28), der Bildhauerei/Plastik (16) und der Fotografie (13). Die übrigen Kunstschaffenden decken die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab. Aufschlussreich ist auch ein Blick auf das breite Altersspektrum: Der jüngste Teilnehmer wurde 1980 geboren, der Älteste im Jahr 1925.&nbsp;<br /><br />Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen je zwölf Quadratmeter Standfläche zur Verfügung. Die meisten von ihnen kommen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Kreis Mainz-Bingen (34), gefolgt vom Landkreis Südliche Weinstraße (8), Kaiserslautern und Koblenz/Mayen-Koblenz (je 7). Die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über die übrigen Landkreise verteilt. Insgesamt 18 Künstlerinnen und Künstler haben ihren Wohnsitz mittlerweile außerhalb von Rheinland-Pfalz.<br /><br />Neben der klassischen Präsentation in Kojen wird es auf der &#x201e;KUNST direkt 2012&#x201c; einen &#x201e;Open Space&#x201c; geben. Zu sehen ist hier eine erstmalig kuratierte Präsentation von Bildhauerarbeiten und Installationen, die zugleich eine offenere Vorstellung künstlerischer Arbeiten ermöglicht. Ruhezonen sollen die Messe zusätzlich auflockern.<br /><br />Auch bei der zehnten Künstlermesse beteiligen sich das Künstlerhaus Schloss Balmoral (mit Arbeiten seiner ehemaligen Stipendiatin Hermine Anthoine aus Paris) sowie Karin Meiner mit ihrer interaktiven Kunstaktion &#x201e;ein kommunikatives Tischprojekt&#x201c;. Ferner wird das Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Fachhochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen Arbeiten seiner Studierenden ausstellen.&nbsp;<br /><br />Ergänzt wird das Messeprogramm durch eine vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz e.V. (BBK) durchgeführte Podiumsdiskussion unter dem Titel &#x201e;Zwischen Provinz und Prominenz&#x201c; am Samstag, 17. März. Erstmals wird es in diesem Jahr auch einen Kunstbuchverkaufsstand im Eingangsfoyer der Messe geben.<br /><br />Im Jubiläumsjahr 2012 wartet die &#x201e;KUNST direkt&#x201c; zudem mit einer neuen Außendarstellung auf: Klare Strukturen in leuchtenden Farben sollen die Besucherinnen und Besucher im Vorfeld auf die Messe aufmerksam machen und sie dazu einladen, sich mit der Vielfältigkeit der Kunst zu beschäftigen.<br /><br />August Moderer, Geschäftsführer der mainz<b>plus</b>&nbsp;CITYMARKETING GmbH, die mit der Durchführung der Messe wiederholt betraut worden ist, erklärt, dass die großzügigen, lichtdurchfluteten Flächen in der Rheingoldhalle eine ideale Voraussetzung für die Präsentation der Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler bieten. Zudem werde es wie in den Vorjahren ein attraktives und pädagogisch betreutes Kinderprogramm geben. Auch Führungen für Erwachsene werden wieder angeboten.&nbsp;<br /><br />Die Messe hat an allen drei Tagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet.&nbsp; Zusätzlich wird sie für vorher angemeldete Schulklassen geöffnet sein. Besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert. Für alle Sieben- bis 18-Jährigen wird wieder eine Kinderkarte zum Sonderpreis angeboten. Das pädagogisch betreute Kinderprogramm ermöglicht es auch Familien mit jüngeren Kindern, die Messe zu besuchen.&nbsp;<br /><br /><i>Weitere Informationen zur Künstlermesse unter&nbsp;<link http://www.kunst-direkt.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.kunst-direkt.rlp.de</link></i>]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:38:00 +0100</pubDate>
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            <title>&#x201e;Medienscouts&#x201c; erklären Chancen und Gefahren des Internets</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/february/article/medienscouts-erklaeren-chancen-und-gefahren-des-internets/</link>
            <description>&#x201e;Das Internet birgt vielfältige Chancen, leider aber auch eine Menge an Gefahren. Das Land bietet zusammen mit einer ganzen Reihe von Partnern Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf verschiedenen Wegen Hilfestellungen, wie sie diese Gefahren erkennen und damit umgehen können. Dabei leisten die so genannten Medienscouts in den Schulen einen überaus wertvollen Beitrag für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien gerade durch Kinder und Jugendliche.&#x201c; Mit diesen Worten lobten Bildungsministerin Doris Ahnen und Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff anlässlich der zentralen Landesveranstaltung zum internationalen &#x201e;Safer Internet Day&#x201c; die Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Landesprogramms &#x201e;Medienkompetenz macht Schule&#x201c; zum &#x201e;Medienscout&#x201c; haben ausbilden lassen. &#x201e;Medienscouts&#x201c; vermitteln ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in und außerhalb der Schule ihr Expertenwissen im sicheren Umgang mit digitalen Medien und mit dem Internet.</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Das Internet birgt vielfältige Chancen, leider aber auch eine Menge an Gefahren. Das Land bietet zusammen mit einer ganzen Reihe von Partnern Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf verschiedenen Wegen Hilfestellungen, wie sie diese Gefahren erkennen und damit umgehen können. Dabei leisten die so genannten Medienscouts in den Schulen einen überaus wertvollen Beitrag für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien gerade durch Kinder und Jugendliche.&#x201c; Mit diesen Worten lobten Bildungsministerin Doris Ahnen und Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff anlässlich der zentralen Landesveranstaltung zum internationalen &#x201e;Safer Internet Day&#x201c; die Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Landesprogramms &#x201e;Medienkompetenz macht Schule&#x201c; zum &#x201e;Medienscout&#x201c; haben ausbilden lassen. &#x201e;Medienscouts&#x201c; vermitteln ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in und außerhalb der Schule ihr Expertenwissen im sicheren Umgang mit digitalen Medien und mit dem Internet. Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß, die gemeinsam mit Minister Hartloff bei der Veranstaltung in den Räumen des ZDF mit Schülerinnen und Schülern über &#x201e;Sicherheit im Netz&#x201c; diskutierte, zeichnete zudem sechs Schulen für ihre besonders nachhaltige Medienerziehung aus. &#x201e;Wir waren von Anfang an überzeugt, mit dem Programm ,Medienkompetenz macht Schule&#x2018; qualifizierte Projekte auf den Weg gebracht zu haben. Daher freuen wir uns besonders, dass wir jetzt sechs Schulen als &#x201a;Medienscoutschule Rheinland-Pfalz&#x2018; auszeichnen können. Diese Schulen haben in den vergangenen Jahren wirkungsvolle Konzepte für einen nachhaltigen Jugendmedienschutz entwickelt und setzen diese erfolgreich um. Die große Zahl interessierter Schülerinnen und Schüler, die sich engagieren und mit hoher Verantwortungsbereitschaft zum ,Medienscout&#x2019; ausbilden lassen möchten, belegt die breite Akzeptanz für dieses Angebot&#x201c;, sagte Vera Reiß. Mit dem Titel &#x201e;<b>Medienscoutschule</b>&#x201c; dürfen sich künftig schmücken:<br /><br />die<b> Realschule plus St. Thomas in Andernach,</b><br />das <b>Gymnasium an der Heinzenwies in Idar-Oberstein,</b><br />das <b>Gymnasium Theresianum in Mainz,</b><br />die<b> Integrierte Gesamtschule Nicolaus-August-Otto-Schule in Nastätten,</b><br />das <b>Gymnasium im Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt </b>und<br />die<b> Berufsbildende Schule für Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege Trier.</b><br /><br />Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff unterstrich: &#x201e;Im Internet müssen wir besonders aufmerksam sein, vor allem, wenn wir persönliche Daten über uns preisgeben. Gerade in sozialen Netzwerken werden Informationen über uns gesammelt, die es ermöglichen, passgenaue Werbung zu schalten und so Konsumentscheidungen zu fördern.&#x201c; In diesem Zusammenhang rief Hartloff zu Vorsicht bei der neuen Facebook-Chronik auf, die das Unternehmen in den kommenden Wochen auch in Deutschland verpflichtend einführen will. Damit sollen Nutzerdaten möglichst umfassend dargestellt werden &#x2013; zum Beispiel Stationen und Ereignisse auch aus früheren Zeiten, Fotos, Hobbies, Freunde oder Online-Aktivitäten wie Musik hören oder Zeitung lesen. &#x201e;Wir sollten uns überlegen, ob wir wirklich so transparent sein wollen&#x201c;, so der Minister, und appellierte zur Datensparsamkeit und zur kritischen Überprüfung älterer Facebook-Einträge. Ebenso verwies Hartloff auf Forderungen der Länder im Bundesrat nach Stärkung des Datenschutzes und der Privatsphäre bei sozialen Netzwerken.<br /><br />Um Schülerinnen und Schüler bei der sicheren Internetnutzung zu unterstützen, fördert das Verbraucherschutzministerium auch Schulvorträge durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im Themenfeld digitale Medien. Das Beratungsangebot ab Klassenstufe 6 steht interessierten Schulen auch in diesem Jahr wieder kostenfrei zur Verfügung (Email: <link telekommunikation@vz-rlp.de - mail "Öffnet Ihr E-Mail Programm">telekommunikation@vz-rlp.de</link>).<br /><br />Der diesjährige &#x201e;Safer Internet Day&#x201c; bildet den Abschluss der Ausbildung für 300 neue Medienscouts. Die Schülerinnen und Schüler erhielten im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz Informationen zu Themen wie Rechtsextremismus und Pornografie im Internet, Kostenfallen, Datenschutz und Computerspiele. Insgesamt sind inzwischen mehr als 900 Medienscouts an 58 Schulen landesweit erfolgreich tätig. Unter Beteiligung eines Expertenteams der länderübergreifenden zentralen Kontrollstelle für den Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, und des MedienKompetenzNetzwerks Koblenz war 2009 im Rahmen des 10-Punkte-Programms der Landesregierung &#x201e;Medienkompetenz macht Schule&#x201c; ein Konzept für diese Ausbildung erarbeitet worden, das seither in den Schulen umgesetzt wird und auf eine hohe Resonanz stößt.<br /><br /><i>Weitere Informationen im Internet unter:</i><br /><link http://www.sid.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.sid.rlp.de</link>&nbsp; (Safer Internet Day in Rheinland-Pfalz);<br /><link http://www.medienkompetenz.rlp.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">medienkompetenz.rlp.de</link>&nbsp; (Programm Medienkompetenz macht Schule) und<br /><link http://www.klicksafe.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">klicksafe.de</link>&nbsp; (Sicherheit im Internet)<br /><br /><i>Hintergrundinformationen:</i><br /><br /><i>Über das 10-Punkte-Programm der rheinland-pfälzischen Landesregierung &#x201e;<b>Medienkompetenz macht Schule</b>&#x201c; wurden bislang mehr als 400 Schulen mit Notebooks, interaktiven Wandtafeln und pädagogischen Netzwerklösungen ausgestattet sowie zahlreiche Projekte und Fortbildungsprogramme zur Medienkompetenzförderung initiiert und umgesetzt. Schwerpunkte des Landesprogramms liegen in der Ausbildung von Lehrkräften zu Jugendmedienschutzberaterinnen und &#x2013;beratern (mehr als 1.600 gibt es mittlerweile), der Ausrichtung von Elternabenden zum sicheren Umgang mit Handy und Internet, der Ausbildung von Schulleitungen und weiteren Führungskräften in allen relevanten Rechtsfragen zur Internetnutzung und Datenschutz und insbesondere auch in der Schulung von Jugendlichen zu &#x201e;Medienscouts&#x201c;.<br /><br />Der <b>Safer Internet Day</b> (SID) ist ein von der Europäischen Union initiierter weltweiter Aktionstag, der die Bevölkerung und die Politik dazu bewegen soll, der Sicherheit im lnternet mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Er geht auf die Initiative der Europäischen Union und des EU-Netzwerkes INSAFE (lnternet Safety for Europe) zurück. Mitglieder im Netzwerk sind jeweils die Initiativen in den europäischen Staaten. In Deutschland ist dies die Initiative &#x201e;klicksafe&#x201c;, die mit den 25 Initiativen in allen europäischen Ländern eng zusammen arbeitet. &#x201e;klicksafe&#x201c; wird von einem Konsortium getragen, das von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz koordiniert wird. Das SID-Motto 2012 lautet: &#x201e;Generationen verbinden und gemeinsam sicher die digitale Welt entdecken!&#x201c;<br /><br />Den <b>Aktionstag zum Safer Internet Day im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz</b> veranstalten das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter Mitwirkung der MedienKompetenzNetzwerke und des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz sowie weiterer Partner.</i>]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 08:52:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Doku-Film &#x201e;Newo Ziro&#x201c; kommt dank Förderung durch Landeskulturstiftung bald ins Kino</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/february/article/doku-film-newo-ziro-kommt-dank-foerderung-durch-landeskulturstiftung-bald-ins-kino/</link>
            <description>Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, jetzt heißt es &#x201e;Film ab&#x201c;: Noch in diesem Jahr feiert der Dokumentarfilm &#x201e;Newo Ziro &#x2013; Neue Zeit&#x201c; von Monika Nolte und Robert Krieg Premiere. Der Film erzählt von der Geschichte der Sinti und Roma und ihrer heutigen Stellung in der Gesellschaft anhand der Familie Reinhardt aus Koblenz. Unterstützt wurde die Produktion seit 2008 durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. Insgesamt wurden 30.000 &#x20ac; für das Filmprojekt zur Verfügung gestellt. Produziert wird der Film von der Kölner Produktionsfirma Neue Cameo Film, die 2007 von Christian Fürst und Ole Landsjöaasen gegründet wurde.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, jetzt heißt es &#x201e;Film ab&#x201c;: Noch in diesem Jahr feiert der Dokumentarfilm &#x201e;Newo Ziro &#x2013; Neue Zeit&#x201c; von Monika Nolte und Robert Krieg Premiere. Der Film erzählt von der Geschichte der Sinti und Roma und ihrer heutigen Stellung in der Gesellschaft anhand der Familie Reinhardt aus Koblenz. Unterstützt wurde die Produktion seit 2008 durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. Insgesamt wurden 30.000 &#x20ac; für das Filmprojekt zur Verfügung gestellt. Produziert wird der Film von der Kölner Produktionsfirma Neue Cameo Film, die 2007 von Christian Fürst und Ole Landsjöaasen gegründet wurde. &#x201e;Der Film greift ein spannendes und wichtiges Thema auf, das nicht allein die Gruppe der Sinti und Roma in Deutschland tangiert. Wie lässt sich der Wunsch, die eigene kulturelle Identität zu bewahren, mit dem Ziel vereinbaren, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein? Ich freue mich, dass das Land Rheinland-Pfalz mit der Förderung des Films dazu einen Beitrag leisten konnte&#x201c;, so Kulturministerin Doris Ahnen.<br /><br />Die <strong>Vorpremiere </strong>von &#x201e;Newo Ziro&#x201c; findet am <strong>Donnerstag, 9. Februar 2012, im Apollo-Kinocenter, Löhrstraße 78, 56068 Koblenz</strong> statt.<br /><br />Mitveranstalter sind die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Katholische Hochschulgemeinde, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur sowie die Sinti Allianz Andernach. Weitere Aufführungen in Mainz, Saarbrücken und Simmern folgen ab März.<br /><br /><strong>Zum Inhalt des Films: </strong><br /><br />Jedes Jahr im Sommer erwacht ein unbenutzter Fußballplatz am Stadtrand von Koblenz aus dem Dornröschenschlaf: Camping-Wagen treffen gruppenweise ein, ein Festzelt wird errichtet, Bierstände und Würstchenbuden werden aufgestellt. Für drei Tage sind Sinti-Musiker aus Deutschland, Frankreich und der ganzen Welt zusammengekommen, um beim Musik-Festival &#x201e;Djangos Erben&#x201c; den Sinti-Swing zu spielen, den Django Reinhardt in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts weltberühmt gemacht hat. Treibende Kraft hinter dem Fest ist die Familie Reinhardt, die seit Generationen in Koblenz verwurzelt ist und um die der Film aufgebaut ist.<br /><br />Zur Familie gehören vier beeindruckende Menschen, die als Sinti in Deutschland um ihren Platz in der Gesellschaft durch die verschiedenen Generationen hinweg kämpfen. Die Musik, die alle verbindet, zieht sich als roter Faden durch den Film und ist Ausdruck vergangener Zeiten wie des aktuellen Lebens. Es geht um Sinti-Musik, Gypsy-Swing und das Erbe von Django Reinhardt im neuen, eigenen, unverwechselbaren Stil. &#x201e;Musik ist Freiheit&#x201c;, beschreibt es einer der Musiker. &#x201e;Robert Krieg und Monika Nolte ist ein schöner, mitreißender Film gelungen, der sowohl emotional als auch zum Nachdenken anregt. ,Newo Ziro&#x2018;, die neue Zeit, bleibt vermutlich immer ein Stück weit weg&#x201c;, schreibt der Autor und Filmemacher Stephan Brüggenthies über diesen Film.]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:55:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Auf die Plätze, fertig, los: jetzt um START-Stipendium bewerben!</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/february/article/auf-die-plaetze-fertig-los-jetzt-um-start-stipendium-bewerben/</link>
            <description>Zum siebten Mal vergibt die START-Stiftung&#x2013; ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung &#x2013; gGmbH in Rheinland-Pfalz Stipendien an engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. START unterstützt die Jugendlichen auf dem Weg zum Abitur und stärkt ihre Bildungschancen. Für die Teilnahme sind neben dem familiären Migrationshintergrund gesellschaftliches Engagement und gute Schulnoten nötig. Das Stipendium richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Die Bewerber sollten die Klassenstufen 9 oder 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. 8 oder 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Zum siebten Mal vergibt die START-Stiftung&#x2013; ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung &#x2013; gGmbH in Rheinland-Pfalz Stipendien an engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. START unterstützt die Jugendlichen auf dem Weg zum Abitur und stärkt ihre Bildungschancen. Für die Teilnahme sind neben dem familiären Migrationshintergrund gesellschaftliches Engagement und gute Schulnoten nötig. Das Stipendium richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Die Bewerber sollten die Klassenstufen 9 oder 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. 8 oder 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen. START in Rheinland-Pfalz ist ein Gemeinschaftsprojekt der START-Stiftung, dem Initiator des Programms, und folgenden weiteren Förderern: The Goldman Sachs Foundation, Herzenssache e. V. Südwestrundfunk, Koblenzer Bürgerstiftung, Lions Club Speyer, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, Nikolaus Koch Stiftung, Stiftung Berdelle-Hilge, Margret Suckale und Zonta Club Koblenz Rhein-Mosel.<br /><br />Bildungsministerin Doris Ahnen, die das START-Stipendienprogramm in Rheinland-Pfalz von Anfang an unterstützt, betont: &#x201e;Seit fast sechs Jahren trägt die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund erfolgreich dazu bei, dass positive Vorbilder für alle Kinder aus solchen Familien auch gebührend herausgestellt werden. Neben vielfältigen Unterstützungsangeboten für Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten und Schulen, die in Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren stetig erweitert wurden, sind für eine gelingende Integration Vorbilder aus dem direkten Umfeld sehr wichtig.&#x201c;<br /><br /><b>Inhalte des START-Stipendiums</b><br /><br />Robert Hasse, Geschäftsführer der START-Stiftung gGmbH, erläutert die Förderungsstruktur: &#x201e;Seit seiner Geburtsstunde vor zehn Jahren in Hessen sind es zwei Säulen, die START ausmachen: die finanzielle und die ideelle Förderung.&#x201c; Neben einer monatlichen Zahlung von 100 &#x20ac; für bildungsrelevante Anschaffungen und Aktivitäten beinhaltet das Stipendium einen Laptop mit Drucker und Internetanschluss. Im Zentrum der ideellen Förderung stehen Seminare aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik, Demokratie, Medien- und interkulturelle Kompetenz. Zusätzlich können die Stipendiaten Veranstaltungen mit künstlerischem, sozial- und naturwissenschaftlichem sowie wirtschaftlichem und sportlichem Schwerpunkt besuchen. &#x201e;Die Rückmeldungen der Stipendiaten zeigen, dass wir mit diesem Ansatz richtig liegen und Bildungsungerechtigkeiten durchaus ausgleichen können&#x201c;, so Hasse.<br /><br />Regional werden vielfältige Bildungsaktivitäten mit kulturellem und berufsorientiertem Bezug angeboten; Wochenendveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften ergänzen das Programm. Individuelle Beratungen zur schulischen, beruflichen und persönlichen Entwicklung können die Jugendlichen ebenfalls wahrnehmen. &#x201e;Wir freuen uns, diesen talentierten Jugendlichen zu helfen. Mit unserer Unterstützung können sie ihr Potenzial entfalten und zu einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft beitragen&quot;, so Gitta Haucke, Geschäftsführerin Herzenssache e. V. Südwestrundfunk, im Namen der Förderer.&nbsp;<br /><br /><b>Bewerbungsverfahren</b><br /><br />Vom 1. Februar 2012 bis 1. März 2012 können Interessenten online auf&nbsp;<link http://www.start-stiftung.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.start-stiftung.de</link>&nbsp;eine Kurzbewerbung einreichen. Hierfür ist zunächst eine Registrierung notwendig, nach der dann eine Weiterleitung zum Bewerbungsformular erfolgt. Hat die Kurzbewerbung überzeugt, erhält der Kandidat die Aufforderung, das Onlineprofil bis zum 20. April 2012 zu ergänzen. Die endgültige Auswahl der neuen Stipendiaten erfolgt anschließend nach persönlichen Bewerbungsgesprächen, die vor den Sommerferien stattfinden. &nbsp;<br /><br /><br /><i>Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hat das START-Schülerstipendienprogramm im Jahre 2002 mit rund 20 Stipendien in Hessen begonnen. Heute unterstützen über 100 Kooperationspartner das Programm &#x2013; Stiftungen, Kultusministerien, Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine. Seit 2007 führt die START-Stiftung gemeinnützige GmbH als Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung das Programm durch. Im Schuljahr 2012/2013 werden insgesamt rund 710 Schülerinnen und Schüler aus rund 90 Herkunftsländern gefördert. Zusammen mit den Ehemaligen profitier(t)en rund 1.400 Schüler von dem Programm. START ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen vertreten.</i>]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:12:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Max-Slevogt-Medaille für Erich Sauer</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/january/article/max-slevogt-medaille-fuer-erich-sauer/</link>
            <description>Erich Sauer ist heute mit der Max-Slevogt-Medaille ausgezeichnet worden. Für seine besonderen Verdienste im Bereich der Bildenden Kunst ehrte ihn der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher. Verliehen wird die Medaille von Ministerpräsident Kurt Beck.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Erich Sauer ist heute mit der Max-Slevogt-Medaille ausgezeichnet worden. Für seine besonderen Verdienste im Bereich der Bildenden Kunst ehrte ihn der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher. Verliehen wird die Medaille von Ministerpräsident Kurt Beck. In seiner Laudatio wies Schumacher auf den großen gesellschaftlichen Beitrag hin, den Sauer mit seinem &#x201e;einzigartigen plastischen Werk&#x201c; weit über die Grenzen des Landes Rheinland-Pfalz geleistet habe. &#x201e;Es gibt nur wenige Künstler, die so deutlich die Themen der Zeit durch ihre Kunst zur Sprache bringen&#x201c;, sagte Schumacher. Seine Skulpturen seien als Zeichen der Verletzungen und Verwundungen der Menschen und der Welt zu verstehen. &#x201e;Aber hinter dieser Deformation will Erich Sauer auch immer das Bild einer besseren Welt aufleuchten lassen&#x201c;, so Schumacher weiter. Sauers Werke werden international ausgestellt. Immer wieder wurde er auch im Ausland für sein künstlerisches Schaffen ausgezeichnet. So etwa 1994 als erster &#x201e;Künstler für den Frieden&#x201c; mit einer Ausstellung im Palais des Nations der Vereinten Nationen in Genf.<br /><br />Obwohl er sich zum Holzbildhauer ausbilden ließ und hier auch seine Meisterprüfung ablegte, galt Sauers große Leidenschaft der Bronzeplastik und dem Bronzeguss. Sauer studierte bei Heinrich Kirchner, Max Rieder und Marcello Mascherini in Salzburg und erhielt ein Stipendium des österreichischen Staates für die Salzburger Sommerakademie, bevor er selbst Künstlerinnen und Künstlern sein Wissen als Leiter der Sommerakademie in der Partnerstadt Frankenthals, Strausberg (Brandenburg), vermittelte.<br /><br />Die Max-Slevogt-Medaille wird seit 1972 vom Land Rheinland-Pfalz verliehen.&nbsp;<br />Bislang wurden damit namhafte Kunstschaffende und -förderer wie etwa Franz Josef Kohl-Weigand, Georg Meistermann, Walter Brendel und Prof. Dr. Klaus Gallwitz ausgezeichnet.]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:36:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title> Mainzer Medizincluster-Antrag setzt sich im Finale des bundesweiten Spitzenclusterwettbewerbs durch</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/january/article/mainzer-medizincluster-antrag-setzt-sich-im-finale-des-bundesweiten-spitzenclusterwettbewerbs-durch/</link>
            <description>Rheinland-Pfalz hat in der Spitzenforschung weiter die Nase vorn: Der von Mainz aus koordinierte &#x201e;Cluster of Individualized Immunintervention&#x201c; (CI3) konnte sich heute im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) klar durchsetzen. Er gehört zu den Siegern der dritten und damit finalen Förderrunde und konnte die international besetzte Jury mit seinem Konzept vollends überzeugen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Rheinland-Pfalz hat in der Spitzenforschung weiter die Nase vorn: Der von Mainz aus koordinierte &#x201e;Cluster of Individualized Immunintervention&#x201c; (CI3) konnte sich heute im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) klar durchsetzen. Er gehört zu den Siegern der dritten und damit finalen Förderrunde und konnte die international besetzte Jury mit seinem Konzept vollends überzeugen. An dem Cluster der Metropolregion Rhein-Main sind aus Rheinland-Pfalz neben der Johannes Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin Mainz unter anderem das Institut für Translationale Onkologie (TRON), das Institut für Mikrotechnik Mainz (IMM), das Max-Planck-Institut für Polymerforschung, das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMB) und Unternehmen wie beispielsweise Boehringer Ingelheim, Abbott, GENterprise Genomics und Ganymed beteiligt. Eine wichtige Rolle im Cluster übernehmen auch hessische Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft. &#x201e;Wir haben wiederholt unter Beweis stellen können, dass unsere Spitzenforschung nicht nur zur besten Deutschlands gehört, sondern auch international auf höchstem Niveau mithalten kann&#x201c;, freute sich Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. Mit ihrer Entscheidung für den länderübergreifenden Antrag von Hochschulen, außeruniversitärer Forschung und Unternehmen habe die Jury einem Cluster mit enormem Potential den Zuschlag gegeben, so Ahnen weiter.<br /><br />Dank des Spitzenclusters können sich Patienten nun verstärkt Hoffnung auf die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien sowie auf erschwingliche Medikamente zur Bekämpfung verschiedener Volkskrankheiten machen. Gleichzeitig sollen im Zuge der nun realisierbaren Projekte, die mit dem Forschungsverbund einhergehen, neue Arbeitsplätze im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Kernzelle zwischen der Grundlagenforschung der Universitätsmedizin und der Umsetzung der Forschung in den Unternehmen bildet hier das neu in Mainz angesiedelte Institut für Translationale Onkologie, dessen Ziel es ist, Anwendungsmöglichkeiten der translationalen Onkologie zu erforschen und zu entwickeln sowie vorhandene Kenntnisse auf diesem Gebiet an Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu vermitteln.<br /><br />Der neue Cluster hat die Entwicklung individualisierter immuntherapeutischer und diagnostischer Produkte zum Ziel. Mithilfe von passgenauen Therapien soll eine zielgenauere und schonendere Medizin etwa zur Bekämpfung von Krebsleiden, Autoimmunkrankheiten und Infektionen möglich werden.&nbsp;<br /><br />Dank des Bundeswettbewerbs können die Clusterbeteiligten bis zu fünf Jahre lang Projekte in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro realisieren. Die Hälfte davon stellt der Bund zur Verfügung. Die Kofinanzierung übernehmen Wirtschaft und private Investoren. Das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium hat für den Aufbau eines professionellen Clustermanagements bisher fast 700.000 Euro zur Verfügung gestellt. In den nächsten fünf Jahren wollen die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen die Arbeit des Managements gemeinsam maßgeblich fördern.<br /><br />Der heutige Erfolg, so Doris Ahnen, mache aber auch deutlich, dass sich die zahlreichen vergangenen Maßnahmen zur Förderung der Spitzenforschung in Rheinland-Pfalz bewährt hätten. So etwa die 2008 gestartete &#x201e;Forschungsinitiative&#x201c;, die den vier Universitäten des Landes zusätzlich zur Grundfinanzierung zwischen 2008 und 2011 Mittel zur Forschungsförderung in Höhe von insgesamt 64 Millionen Euro garantiert habe. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die Universitäten ihre individuellen Stärken und Profile klarer herausstellen und so wettbewerbsfähiger werden konnten. Zur Fortsetzung dieser Entwicklung beitragen solle auch das Sondervermögen &#x201e;Wissen schafft Zukunft&#x201c;, das aktuell um 254 Millionen Euro aufgestockt und bis 2016 verstetigt wurde.<br /><br />Neben den großen Pharmafirmen der Region wie Boehringer Ingelheim und Abbott seien es junge innovative Biotech-Unternehmen im Raum Mainz, meist Spin-offs der Unimedizin in Mainz, die den Cluster mitentwickelt haben und seinen Kern bildeten, so Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. &#x201e;Der große Erfolg im Spitzenclusterwettbewerb bestätigt eindrucksvoll unsere Unterstützung in den schwierigen Startphasen mit der Bereitstellung von Laboren, Wagniskapital und FuE-Förderung. Mit den 40 Mio.Euro Fördermitteln des Bundes in Verbindung mit dem Engagement der Unternehmen und Investoren bestehe eine gute Chance, dass in Zukunft innovative, individualisierte Wirkstoffe bzw. Impfstoffe in der Immunologie/Onkologie erstmals in Mainz bis zum Marktzugang gebracht werden und mit entsprechender qualifizierter Beschäftigung hier produziert werden könnten, freut sich die Ministerin und gratuliert dem siegreichen Cluster zu seinem Erfolg.&nbsp;]]></content:encoded>
            <category>Wissenschaft</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:58:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Land übernimmt Elternanteil für Schülerbeförderung bis Klasse 10 künftig in allen Schularten</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/january/article/ahnen-land-uebernimmt-elternanteil-fuer-schuelerbefoerderung-bis-klasse-10-kuenftig-in-allen-schula/</link>
            <description>&#x201e;Das Land übernimmt bei der Schülerbeförderung vom kommenden Schuljahr an auch den Eigenanteil der Eltern von Schülerinnen und Schülern, die die Sekundarstufe I an Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen sowie die Berufsfachschulen I und II besuchen. Das ist ein deutlicher Beitrag zur Entlastung der Elternhäuser dieser jungen Menschen.&#x201c; Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der abschließenden Beratung des Landtags über die Novelle des Schülerbeförderungsgesetzes. Damit sei die Schülerbeförderung in allen Schularten bis zur Klassenstufe 10 und zudem noch in den Berufsfachschulen I und II, die ebenfalls Schulabschlüsse der Sekundarstufe I anbieten, kostenlos.</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Das Land übernimmt bei der Schülerbeförderung vom kommenden Schuljahr an auch den Eigenanteil der Eltern von Schülerinnen und Schülern, die die Sekundarstufe I an Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen sowie die Berufsfachschulen I und II besuchen. Das ist ein deutlicher Beitrag zur Entlastung der Elternhäuser dieser jungen Menschen.&#x201c; Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der abschließenden Beratung des Landtags über die Novelle des Schülerbeförderungsgesetzes. Damit sei die Schülerbeförderung in allen Schularten bis zur Klassenstufe 10 und zudem noch in den Berufsfachschulen I und II, die ebenfalls Schulabschlüsse der Sekundarstufe I anbieten, kostenlos. Diese finanzielle Entlastung sei ein spürbarer Beitrag zu einem kinder- und familien-freundlichen Rheinland-Pfalz und komme den Familien unmittelbar zugute, betonte Doris Ahnen. Die neue Regelung für die Schülerbeförderung schließe nahtlos an Schritte wie die Beitragsbefreiung von Kindergärten, den Aufbau eines kostenfreien Netzes von Ganztagsschulen, die Lernmittelfreiheit für sozial schwächere Eltern und die Schulbuchausleihe für alle anderen Elternhäuser an. Schon nach den bisherigen Regelungen war etwa ein Viertel aller Fahrschülerinnen und Fahrschüler in den Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien von der Zahlung eines Eigenanteils befreit, weil das Einkommen ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten unterhalb der festgelegten Einkommensgrenzen lag. Zudem war für die Eltern der Schülerinnen und Schüler an Realschulen plus und an den noch verbliebenen Hauptschulen kein Eigenanteil vorgesehen.<br /><br />&#x201e;Das Landesgesetz stellt sicher, dass die Landkreise und kreisfreien Städte als Träger der Schülerbeförderung einen finanziellen Ausgleich für die wegfallende Eigenbeteiligung der Eltern erhalten&#x201c;, betonte die Bildungsministerin weiter. Als Ergebnis der Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden würden die Landeszuweisungen an Landkreise und kreisfreie Städte für das Schuljahr 2012/2013 um 16,1 Millionen Euro angehoben. Danach würden die Mittel entsprechend den Schülerzahlen in der Sekundarstufe I fortlaufend angepasst. Im letzten endgültig abgerechneten Haushaltsjahr (2010) bezuschusste das Land die Schülerbeförderung, die seit 1980 eine Pflichtaufgabe der Landkreise und kreisfreien Städte ist, bereits mit mehr als 93 Millionen Euro.]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:59:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Preise für inklusive Unterrichtgestaltung vergeben</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/january/article/preise-fuer-inklusive-unterrichtgestaltung-vergeben/</link>
            <description>Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, hat zusammen mit der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Vera Reiß, dem Verein Gemeinsam Leben &#x2013; Gemeinsam Lernen Mainz und dem Elternkreis Down Syndrom Mainz den Schulpreis Unterricht INKLUSIV in der Sparda Bank in Mainz verliehen. Ausgezeichnet wurden insgesamt neun beispielgebende und gelungene Konzepte für eine inklusive Unterrichtsgestaltung an Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz, durch die behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht ermöglicht wird. </description>
            <content:encoded><![CDATA[Der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, hat zusammen mit der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Vera Reiß, dem Verein Gemeinsam Leben &#x2013; Gemeinsam Lernen Mainz und dem Elternkreis Down Syndrom Mainz den Schulpreis Unterricht INKLUSIV in der Sparda Bank in Mainz verliehen. Ausgezeichnet wurden insgesamt neun beispielgebende und gelungene Konzepte für eine inklusive Unterrichtsgestaltung an Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz, durch die behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht ermöglicht wird.  &#x201e;Ich freue mich, dass wir mit dem erstmals vergebenen Preis unter dem Motto &#x201a;Unterricht INKLUSIV - Preis zur inklusiven Unterrichtsgestaltung an Schwerpunktschulen&#x2018; ganz praktisch aufzeigen konnten, dass das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern nicht nur möglich ist, sondern auch schon an vielen Schulen in Rheinland-Pfalz mit sehr kreativen Unterrichtseinheiten praktiziert wird&#x201c;, erklärte Ottmar Miles-Paul. Dank der Unterstützung des Förderprogramms &#x201a;barrierefrei, inklusiv &amp; fair&#x2018; der Sparda-Bank-Stiftung wurde die Preisverleihung ermöglicht. Für Andreas Manthe von der Sparda-Bank Südwest eG ist das gemeinsame Aufwachsen und Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen eine wichtige Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft, die sich die Sparda-Bank auf die Fahnen geschrieben hat.<br /><br />Den Initiatoren des Unterrichtspreises ging es darum, die Weiterentwicklung der Schulen auf dem Weg zu schulischer Inklusion zu unterstützen und dazu gute Beispiele aus der Praxis aufzuzeigen. &#x201e;Denn es ist unbestritten: Gelingende Praxis und gute Beispiele sind ein wichtiger Motor und Initiator für schulische Entwicklungen und Unterrichtsentwicklung. Die eingereichten Unterrichtsbeispiele haben dies exemplarisch dargestellt und veranschaulichen den Entwicklungsprozess an Schwerpunktschulen&#x201c;, erklärte Staatssekretärin Vera Reiß.<br /><br />Die Ausschreibung des Schulpreises &#x201e;Unterricht INKLUSIV&#x201c; erfolgte in drei Handlungsfeldern, denen bei der Entwicklung des inklusiven Unterrichts besondere Bedeutung zukommt: Teamarbeit, Elternarbeit und Verankerung sonderpädagogischer Kompetenz. Der größte Teil der Beiträge widmet sich dem Themenbereich &#x201a;Teamarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen&#x2018;. &#x201e;Eine gelingende Kooperationskultur an Schulen ermöglicht es, Fachwissen von unterschiedlichen Personen und Berufsgruppen für alle Schülerinnen und Schüler gewinnbringend im Unterricht einzusetzen&#x201c;, so Vera Reiß. Die Jury hat die Beiträge daher vor allem auch im Hinblick darauf gewürdigt, wie an der jeweiligen Schule Strukturen erarbeitet beziehungsweise etabliert wurden, wie Haltungen entwickelt und im Lehrerteam verankert wurden, die geeignet sind, nachhaltig inklusives Denken und inklusiven Unterricht zu unterstützen. &#x201e;Ich danke der Jury, in der unter dem Vorsitz des Landesbehindertenbeauftragten Frau Kultschak-Etges und Frau Wabra für die Selbsthilfe, Herr Barthen, Frau Ernst und Frau Schaub für die Schulaufsicht und Herr Manthe für die Sparda Bank als Stifterin des Preisgeldes mitgewirkt haben, für ihre Arbeit und für die Würdigung der ausgezeichneten Bei-träge&#x201c;, so Vera Reiß bei der Preisverleihung.<br /><br /><b>Ausgezeichnet wurden folgende Schulen mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro:</b><br /><br /><b>Pestalozzischule, Eisenberg (Pfalz)</b><br />&#x201e;Schule als Team&#x201c; ist ein zentrales Schlagwort, das sich die Pestalozzischule in Ei-senberg auf die Fahne geschrieben hat. Sie hebt die wichtigste Bedingung für eine gelingende Teamarbeit hervor, nämlich durchdachte Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Die Unterrichtseinheit &#x201e;Till Eulenspiegel&#x201c; zeigt dies eindrucksvoll auf und beeindruckt durch den Teamgedanken, der sowohl in der Gestaltung, Planung, fachlichen Abstimmung und Reflexion des Unterrichts als auch in der Leitungsebene erkennbar ist: Schülerinnen und Schüler arbeiten in Teams und als Gruppen im Unterricht und alle in einer Klasse tätigen Kräfte arbeiten als Klassenteam zusammen. Aus den Klassenteams einer Lernstufe wird das Stufenteam gebildet, und auch Schulleitung und Verwaltung organisieren sich als Team. <br /><br /><b>Grundschule Thomas-Mann-Schule, Zweibrücken</b><br />Der Beitrag im Handlungsfeld Elternarbeit befasst sich mit der von Schulen als schwierig angesehenen Aufgabe der sachgerechten Beteiligung der Eltern. Am Beispiel der &#x201e;Inszenierung eines Stabpuppenspiels&#x201c; wird anschaulich dargestellt, wie ein Weg zur Einbeziehung von Eltern in kleinen Schritten begonnen wurde, um Partizipation sowohl der Eltern der Integrationskinder als auch der nicht behinderten Kinder systematisch zu begründen, damit sie dauerhaft und bereichernd am Schulleben mitwirken können. Die Schule sieht ihre Aufgaben darin, bei jeder sich bietenden Gesprächsgelegenheit ihr Interesse an der Mitarbeit aller Eltern zu betonen und zu ermöglichen.&nbsp;&nbsp;<br />In einem zweiten Beitrag der Thomas-Mann-Schule wird im Handlungsfeld Teamarbeit am Beispiel der Unterrichtseinheit &#x201e;Wiese&#x201c; deutlich, dass neben der persönlichen Haltung und Verantwortlichkeit der Lehrkräfte für alle Schülerinnen und Schüler klare Planungs- und Kommunikationsstrukturen wichtig sind. Als Strukturen werden Teamtreffen, Beobachtungsbögen, Wochenpläne und Förderpläne beschrieben, die es Lehrkräften ermöglichen, sich auf einen individuellen, passgenauen Unterricht zu konzentrieren und die dazu beitragen, starre Rollenverteilungen zwischen den Lehrkräften aufzulösen.<br /><br /><b>Integrierte Gesamtschule Koblenz</b><br />Der Beitrag der Integrierten Gesamtschule Koblenz bezieht sich auf die Teamarbeit innerhalb einer Klassenstufe und erläutert anhand der Unterrichtseinheit &#x201e;Balladen&#x201c; anschaulich, wie Einsatz und Verankerung sonderpädagogischer Fachkompetenz an dieser Schule gelingen. Das verankerte Unterrichtsprinzip der Binnendifferenzierung durch heterogene Tischgruppen wird auch für die Gestaltung des inklusiven Unterrichts genutzt. Es ermöglicht leistungsheterogenen Schülergruppen das Lernen am gleichen Thema auf unterschiedlichem Niveau, ohne dazu leistungshomogene Gruppen zu bilden. Die Einbeziehung auch der Fachlehrkräfte gelingt und führt zu einer Haltung der Lehrkräfte zu Heterogenität, die sich auch im Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander spiegelt: Das &#x201e;Helfersystem&#x201c;, bei dem leistungsstarke Schülerinnen und Schüler leistungsschwächeren helfen, prägt den Unterricht, unterstützt den Erwerb sozialer Kompetenzen, stärkt das Lernen am Modell und ermöglicht individuelle Lernfortschritte.<br /><br /><b>Sonderpreise erhielten folgende Schulen:</b><br /><br /><b>Grundschule Gau-Odernheim</b><br />Mit dem Beitrag &#x201e;Wir erstellen eine Sachunterrichtsbox zum Thema &#x201a;Raum&#x201c; ist es der Grundschule Gau-Odernheim in außerordentlicher Weise gelungen, eine Form des offenen Unterrichts zu entwickeln, die die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich des Alters und der Fähigkeiten und Fertigkeiten aufgreift und ihre Lernmotivation fördert. Die Schülerinnen und Schüler wählen selbstständig Teilthemen und arbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit auf unterschiedlichen Niveaustufen mit gleichwertigen Angeboten.&nbsp;<br /><br /><b>Grundschule am Sonnenberg, Alsheim</b><br />Die Arbeit an einem Thema auf unterschiedlichem Niveau und auch mit unterschiedlichen Lernzielen wird von der Grundschule am Sonnenberg aus Alsheim anhand der Arbeit mit dem Buch &#x201e;Ben liebt Anna&#x201c; von Peter Härtling dargestellt. Der Beitrag zeigt: Hier wird Heterogenität der Schülerschaft als Bereicherung und Chance begriffen, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsergebnissen und Präsentationen hervorbringt und die sozialen Kompetenzen des Einzelnen in der Gesamtgruppe stärkt.&nbsp;<br /><br /><b><br />Maler-Becker-Schule, Grundschule Mainz</b><br />Anhand einer Unterrichtseinheit zum Thema &#x201e;Förderung des Wahrnehmungsvermögens&#x201c; zeigt die Maler-Becker-Grundschule aus Mainz auf, wie vielseitig schon in der 1. Klasse auf heterogene Ausgangslagen eingegangen werden kann und auch muss. Die Schule belegt, dass dies zum Vorteil aller beteiligten Schülerinnen und Schüler &#x2013; ob mit, ob ohne Behinderung - ist und betont das selbstverantwortete Lernen der Schülerinnen und Schüler.<br /><b><br />IGS Contwig</b><br />Die Unterrichtseinheit &#x201e;Unser Sonnensystem&#x201c; der IGS Contwig veranschaulicht, wie sich Schülergruppen ein Thema teils kooperativ, teils exklusiv erarbeiten und wie sich die erarbeiteten Ergebnisse mit den Beiträgen der Mitschülerinnen und Mitschüler in der abschließenden Präsentation zu einem Ganzen ergänzen - von dem alle gemeinsam profitieren. In dem Beitrag wird deutlich, wie dies durch gute Vorbereitung und Planung unter Einbeziehung der fachlichen Kompetenzen aller Lehrkräfte gelingen kann.&nbsp;<br /><b><br />Realschule Plus, Dahn</b><br />Die Realschule Plus aus Dahn stellt in ihrem Beitrag &#x201e;Vom Modell zur Karte&#x201c; die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund und legt besonderen Wert auf eine differenzierte Analyse der Lernstände. Die Arbeitsergebnisse aller Schülerinnen und Schüler ergänzen sich und bauen aufeinander auf. Dabei erfahren besonders die Integrationsschülerinnen und Integrationsschüler eine Wertschätzung ihrer Ergebnisse. ]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:44:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Landesgesetz für neuen Staatsvertrag mit Jüdischen Gemeinden geht an den Landtag</title>
            <link>http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2012/january/article/landesgesetz-fuer-neuen-staatsvertrag-mit-juedischen-gemeinden-geht-nach-zustimmung-des-kabinetts-an/</link>
            <description>Das rheinland-pfälzische Kabinett hat heute dem Entwurf eines Landesgesetzes zugestimmt, mit dem der neue Staatsvertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landesverband der Jüdischen Kultusgemeinden in Kraft gesetzt werden soll. Durch den neuen Staatsvertrag wird die jährliche Zuwendung für alle Jüdischen Kultusgemeinden im Land entsprechend den gestiegenen Mitgliederzahlen von bislang knapp 276.000 Euro auf künftig 550.000 Euro pro Jahr steigen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Das rheinland-pfälzische Kabinett hat heute dem Entwurf eines Landesgesetzes zugestimmt, mit dem der neue Staatsvertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landesverband der Jüdischen Kultusgemeinden in Kraft gesetzt werden soll. Durch den neuen Staatsvertrag wird die jährliche Zuwendung für alle Jüdischen Kultusgemeinden im Land entsprechend den gestiegenen Mitgliederzahlen von bislang knapp 276.000 Euro auf künftig 550.000 Euro pro Jahr steigen. Zudem wird für die Verteilung der Mittel entsprechend höchstrichterlichen Vorgaben eine neue Regelung festgeschrieben. In den neuen Staatsvertrag wurden zudem auch explizite Regelungen beispielsweise zu den jüdischen Feiertagen, zum jüdischen Religionsunterricht, zum Betreiben jüdischer Friedhöfe sowie zur Denkmalpflege und zum Vermögensschutz aufgenommen.<br /><br />Die für Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständige Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Doris Ahnen, betonte: &#x201e;Der neue Staatsvertrag schreibt die Unterstützung der in jüngerer Vergangenheit erfreulicherweise deutlich gewachsenen jüdischen Gemeinden im Land zeitgerecht fort. Mit ihm werden Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt und er trägt zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz bei.&#x201c;]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:34:00 +0100</pubDate>
        </item>
        
    </channel>
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